WAS/WIE/WEM

 

Was ist Bewegtes Lernen - Gesundheitsförderung?

Zielsetzungen: kognitives Lernen mit und durch Bewegung, Gesundheitsförderung, Prävention, Verbesserung der sportmotorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Förderung der sozialen Kompetenz.

Inhalte: Lernen mit Bewegung - Lernen durch Bewegung, Lernen über alle Sinne mit Lust und Freude, Lernen mit dem ganzen Körper, Lernsituation durch ganzheitliches Handeln erfahren, Lerninhalte sinnbezogen und körpernah erleben. Den Unterricht so zu gestalten, dass die Schüler/innen die Lerninhalte durch Erleben, Denken und Handeln erfahren und Zusammenhänge erkennen können, ist das Hauptanliegen der Initiative "Bewegtes Lernens und Gesundheitsförderung". Bewegtes Lernen ist eine ergänzende Form zum traditionellen Lernen!

 

Wie funktioniert Bewegtes Lernen?

Die Lehrer/innen erhalten eine Zusatzausbildung zum/zur Lehrer/in für Bewegtes Lernen und Gesundheitsförderung (Gesundheitspädagog/innen). In allen Unterrichtsfächern bewegen sich die Kinder und lösen dabei ihre Lernaufgaben. Das Kind lernt über Körper- und Bewegungserfahrung Lerninhalte verstehen. Bewegtes Lernen wird als dynamisches Lehr- und Lernsystem in Schwerpunktklassen mit einer zusätzlichen Unterrichtseinheit (schulintern gehandhabt) umgesetzt.

Zusätzliche Leistungen für Schwerpunktklassen:

- Medizinische Betreuung durch Orthopäden 

- Erhebung der motorischen Kompetenzen (Medimouse - Wirbelsäulenscreening, S3 - Koordinationscheck)

- Anforderungsmöglichkeit von Spezialisten für Ernährung, Energetik, Sensomotorik, Sport, Gesundheit, etc.

- Bereitstellung eines Gerätepools

- Veranstaltung von Projekt-, Sport- und Gesundheitstagen sowie Gesundheitskonferenzen

- Messung sportmotorischer Fähigkeiten

- Messung fein-, grafo- und psychomotorischer Fähigkeiten

- Evaluation des Projektes über Wirkung und Nachhaltigkeit von Bewegtem Lernen

 

Wem nützt Bewegtes Lernen? 

- den Kindern

Bewegtes Lernen fördert nachhaltig das Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein der Kinder. Es verbessert ihre Lernleistungen durch erhöhte Merk- und Konzentrationsfähigkeit. Haltungsschäden wird vorgebeugt, zusätzlich lernen die Kinder besser mit Aggressionen und Gefahrenquellen umzugehen.

- den Eltern

Die seelische und körperliche Ausgeglichenheit der Kinder unterstützt ein positives Familienklima. Verstärkte Möglichkeit zur Einbeziehung der Eltern in die Projektarbeit (z.B. bei Projekt-, Sport- oder Gesundheitstagen).

- den Lehrer/innen

Durch besseres Arbeitsklima in der Klasse. Eigennutz durch besseren Wissensstand (Ausbildung) und zusätzliche Impulse durch Weiterbildungsveranstaltungen und Reflexionen.

- dem Setting Schule

Durch Aufwertung des Schulstandortes, Schaffung eines positiven Arbeitsklimas in der gesamten Schule durch Gemeinschaftsförderung über die Projektidee, Multiplikatoren-Wirkung durch alle in der Schule beteiligten Personen, Impulssetzung durch die Schwerpunktklassen.